patienten

Diagnosen –
Störungsfelder in der Logopädie

In unserer Praxis behan­deln wir sämtliche Störungs­bilder. Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen über die logopä­di­schen Behandlungsbereiche.

Diagnosen

Aphasie

zentrale Sprach­stö­rung; tritt in der Regel erst im Erwach­se­nen­alter auf; alle sprach­li­chen Modali­täten (Sprach­ver­ständnis, Wortfin­dung, Artiku­la­tion, Wortschatz, Satzbau, Lesen, Schreiben) können gestört sein.

Ursache

entsteht durch hirnor­ga­ni­sche Schäden, z.B. nach Schlag­an­fall, nach Blutungen im Gehirn, nach Traumata, bei Tumoren, bei fortschrei­tenden Erkran­kungen wie Alzheimer.

Therapie

Die Therapie ist unter­teilt in Akutphase, Stabi­li­sie­rungs­phase und chroni­sche Phase. Das Ziel ist es, die gestörten sprach­li­chen Fähig­keiten zu stimu­lieren und wieder­her­zu­stellen oder bei Bedarf Ersatz­stra­te­gien zu entwi­ckeln. Häufig kommen auch techni­sche Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel zum Einsatz.

 

Dysarthrie/
Dysathrophonie

Störung des Sprechens und/oder der Stimme; betroffen sind die Artiku­la­tion, die Prosodie, die Stimme und die Atmung. Gestört ist die Inner­va­tion, Ansteue­rung und Koordi­na­tion der Sprech­or­gane und deren Muskelgruppen.

Ursache

Kann durch Hirnhaut­ent­zün­dung, Tumore, Schlag­an­fall entstehen.

Therapie

Der Funkti­ons­kreis Artikulation-Stimme-Atmung soll verbes­sert oder norma­li­siert werden. Bei Bedarf werden techni­sche Hilfs­mittel einge­setzt, um die Kommu­ni­ka­tion zu erreichen.

 

Dysphonie/
Stimmstörung

Stimm­stö­rung, durch zu hohe oder zu geringe Spannung im Bereich der Kehlkopf­mus­ku­latur; stark behauchte oder raue Stimm­ge­bung; die Stimme ist nur wenig belastbar.

Ursache

Stimm­über­las­tung, vor allem bei Berufs­spre­chern (Lehre­rInnen, Erzie­he­rInnen), unöko­no­mi­scher Gebrauch der Sprech‑, Ruf- oder Singstimme; selten bei einsei­tigen Stimm­band­läh­mungen oder anderen organi­schen Befunden.

Therapie

Entspannungs- und Atemübungen, Erlernen eines ökono­mi­schen Stimmgebrauchs.

MFS

Myofunk­tio­nelle Störung, d.h. ein Ungleich­ge­wicht der Musku­latur im Mund- und Gesichts­be­reich führt zu einem abwei­chenden Schluck­muster (z.B. Hervor­treten der Zunge beim Schlu­cken). Tritt oft in Kombi­na­tion mit Lispeln auf.

Ursache

Schwäche der Musku­latur durch z.B. einsei­tige Ernäh­rung, längeren Schnul­lerge­brauch, behin­derte Nasen­at­mung (“Polypen”), allge­meine motori­sche Verzö­ge­rung oder auch Zahnfehlstellungen.

Therapie

Sensi­bi­li­sie­rung und Kräfti­gung der mundmo­to­ri­schen Musku­latur, Erlernen des korrekten Schluckmusters.

Rhinophonie

Näseln, also eine Störung des Stimm­klanges und/oder der Artiku­la­tion durch fehler­hafte Nasen­at­mung beim Sprechen. Bei offenem Näseln tritt zu viel, beim geschlos­senen Näseln zu wenig Luft aus der Nase aus. Die Verständ­lich­keit kann unter­schied­lich stark beein­träch­tigt sein.

Ursache

funktio­nelle Fehlhal­tungen, zu schwache Musku­latur des Gaumen­se­gels, Veren­gungen im Nasen-Rachenraum, Gaumenspalten.

Therapie

Die richtige Lenkung des Luftstromes bei der Ausat­mung wird unter anderem über Artiku­la­ti­ons­übungen sowie Sensi­bi­li­sie­rung und Kräfti­gung der mundmo­to­ri­schen Musku­latur angestrebt.

Sprechapraxie

die Fähig­keit, Sprech­be­we­gungen räumlich und zeitlich zu planen ist gestört; die “Sprech-Programme” sind beein­träch­tigt ohne eine Schwäche oder Störung der betei­ligten Muskeln und Sprech­or­gane. Häufig treten Suchbe­we­gungen beim Sprechen auf.

Ursache

hirnor­ga­ni­sche Schädi­gungen, z. B. Schlaganfall;

Therapie

Durch bestimmte Reize sollen die automa­ti­sierten Sprech­pro­gramme verbes­sert oder norma­li­siert werden. Bei Bedarf werden techni­sche Hilfs­mittel einge­setzt, um die Kommu­ni­ka­tion zu erreichen.

Aphonie

Stimm­lo­sig­keit

Ursache

als akutes Symptom bei Erkäl­tungen, meist bei länger dauernden oder schwer­wie­genden psychi­schen Belas­tungen (Husten und Räuspern möglich) oder selten bei beidsei­tigen Stimm­band­läh­mungen bzw. gutar­tigen Tumoren.

Therapie

Stimm­pro­vo­ka­tion durch den Arzt und den Logopäden, Entspannungs- und Resonanz­übungen, bei psychi­scher Ursache auch beglei­tende Gesprächstherapie.

Dyslalie

Sprach- oder Sprech­stö­rung, d.h. die Aussprache gelingt nicht in angemes­sener Weise: Einzelne Laute, z. B. /t/, /r/ oder Lautver­bin­dungen, z. B.: /tr/, /schl/ können nicht korrekt gebildet werden. Auch die Unter­schei­dung von sehr ähnli­chen Wörtern gelingt nicht; z. B. von /Tanne-Wanne-Kanne/.

Ursache

Unter­schied­liche Teilleis­tungen sind betroffen, d.h. funktio­nelle, motori­sche oder organi­sche Ursachen sind möglich. Auch psycho­gene Aspekte, Einfluss erbli­cher Faktoren und fehler­hafte bzw. mangelnde sprach­liche Anregung kommen als Ursache in Frage.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, dass das Kind lernt, die noch falsch gespro­chenen Laute zu unter­scheiden, sie korrekt zu bilden und diese in seine Spont­an­sprache zu übernehmen.

Laryngektomie/
LE

Komplette Entfer­nung des Kehlkopfes; teilweise verbunden mit einer “Neck-Dissection”, d.h. die Lymph­knoten im Hals und auch Muskel­teile werden mit entfernt.

Ursache

Nach Tumoren bei Krebserkrankung.

Therapie

Der Patient muss eine Ersatz­sprache lernen, da nach einer Kehlkopf­ent­fer­nung keine normale Stimme mehr möglich ist. Es gibt eine körper­liche Ersatz­stimme, den sog. “Ructus” auch “Rülps­stimme” genannt und eine techni­sche Ersatz­stimme mittels Servox-Gerät. Wenn der Patient eine dieser zwei Methoden erlernt, ist eine verbale Kommu­ni­ka­tion wieder möglich. Manchmal ist auch das Schlu­cken beein­träch­tigt. (siehe Dysphagie)

Mutationsfistelstimme

Stimm­stö­rung; meist bei männli­chen Jugend­li­chen in der Pubertät; trotz Wachstum des Kehlkopfs bleibt die Stimme hoch, die Stimme klingt angespannt und ist nicht belastbar.

Ursache

unklar, mögli­cher­weise Funkti­ons­stö­rung der Hormon­re­zep­toren auf den Stimm­bän­dern, psychi­sche Kompo­nente beim Heranwachsen.

Therapie

logopä­disch: Entspannungs- und Atemübungen, Übungen zum Klang, manuelle Therapie (Bresgen-Handgriff); Therapie psycho­lo­gisch: Gesprächstherapie.

Parkinson / Morbus Parkinson

Morbis Parkonson ist eine Erkran­kung des zentralen Nerven­sys­tems, bei der dopamin­hal­tige Nerven­zellen im Gehirn absterben. Dopamin ist ein Boten­stoff, der für die Steue­rung von Bewegungen wichtig ist. Durch den Dopamin­mangel kommt es zu Bewegungs­armut, Muskel­steif­heit, Zittern und Stand­un­si­cher­heit. Die Erkran­kung ist nicht heilbar, aber behan­delbar. Die Symptome und der Verlauf können indivi­duell unter­schied­lich sein.

Ursache

Auch wenn die Ursache von Parkinson durch Dopamin­mangel wissen­schaft­lich erwiesen ist, kann die Suche nach dem genauen Auslöser ungeklärt bleiben. In diesem Fall spricht man bei der Parkin­son­er­kran­kung von einer ungeklärten Ursache oder einem Idiopa­thi­schen Parkinson Syndrom (IPS). In diesen Fällen sterben die Gehirn­zellen ab, ohne dass sich ein klar erkenn­barer Grund finden lässt.

Therapie

Die einzige Möglich­keit zur Verbes­se­rung der Sprech­stö­rungen bei Parkinson ist die Sprech­the­rapie. 89% der Parkin­son­pa­ti­enten entwi­ckeln im Verlauf der Erkran­kung Probleme beim Sprechen. Diese bestehen aus einer leisen und heiseren Stimme, verwa­schenen Aussprache und einer monotonen Sprech­weise. Genau hier setzt LSVT LOUD an. Es gibt einen standar­di­sierten Behand­lungs­plan, der 4 Behand­lungs­ein­heiten pro Woche in 4 aufein­an­der­fol­genden Wochen vorsieht. Die Einzel­sit­zungen dauern jeweils 60 Minuten. Das Ziel von LSVT LOUD ist die Steige­rung der Sprech­laut­stärke. Im Verlauf der Therapie werden die Kommu­ni­ka­ti­ons­ziele indivi­duell angepasst.
LSVT LOUD kann an die jewei­ligen Bedürf­nisse des Patienten angepasst oder erwei­tert werden, unabhängig vom Schwe­re­grad der Erkran­kung. Weltweit gibt es über 16.000 zerti­fi­zierte LSVT LOUD-Therapeut*innen in 69 Ländern.

SEB

Sprach­ent­wick­lungs­be­hin­de­rung, neben einer Sprach­stö­rung oft kombi­niert mit geistiger und körper­li­cher Behinderung.

Ursache

entsteht durch Hirnschä­di­gung vor / während / nach der Geburt, z.B durch Sauer­stoff­mangel, Blutungen, geneti­sche Anomalien.

Therapie

siehe SES; neben logopä­di­scher Therapie oft auch KG und Ergothe­rapie notwendig; im Klein­kind­alter ist Frühför­de­rung, später meistens Sonder­schul­be­such erforderlich.

Stottern

Störung des Redeflusses; es treten Wieder­ho­lungen von Lauten und Silben, Dehnungen von Lauten und/oder Blockaden auf, häufig verbunden mit auffäl­ligen Bewegungen der Mimik und Körper­mo­torik sowie emotio­nalen Begleit­erschei­nungen (Angst, Wut, Scham).

Ursache

ist bis heute nicht eindeutig erforscht. Man nimmt an, dass verschie­dene Umstände das Stottern auslösen und aufrecht­erhalten; in jedem Fall ist die Sprech­mo­torik betroffen.

Therapie

Es ist keine Standard­the­rapie möglich aufgrund der unter­schied­li­chen Ursachen und Symptome. Mögliche Thera­pie­ziele sind die Förde­rung flüssigen Sprechens, Aufbau von Kontroll­re­ak­tionen, mit denen Stotter­sym­ptome abgeschwächt oder beendet werden können, Abbau von Angst- und Vermeideverhalten.

Auditive
Wahrnehmungsstörung

Die zentrale Verar­bei­tung von Hörein­drü­cken ist gestört, Mittel- und Innenohr sind dabei intakt. Es kann u.a. das Verstehen von Sprache im Umgebungs­lärm, die Merkfä­hig­keit für Hörein­drücke oder die Fähig­keit, einzelne Sprach­laute erkennen zu können, beein­träch­tigt sein.

Ursache

Mögliche Ursachen können frühkind­liche Hirnschä­di­gungen, Entwick­lungs­stö­rungen oder chroni­sche Mittel­ohr­ent­zün­dungen sein.

Therapie

Die beein­träch­tigten Teilfunk­tionen der auditiven Wahrneh­mung werden über gezielte Hörübungen geför­dert, bzw. bei Bedarf Kompen­sa­ti­ons­stra­te­gien mit den Patienten entwickelt.

Dysphagie

Schluck­stö­rung, d.h. der Schluckakt ist in einer oder mehreren Phasen gestört; macht sich bemerkbar durch häufiges Husten, Verschlu­cken oder auch durch stimm­liche Veränderungen.

 

Ursache

funktio­nale Ursachen wie nach einer Tumor­ent­fer­nung im Kopf-Hals-Bereich; neuro­lo­gi­sche Ursachen wie Schlag­an­fall, Blutungen im Gehirn, MS o.ä.;

Therapie

Verbes­se­rung oder Norma­li­sie­rung des Schluck­aktes, um die orale Ernäh­rung wieder­her­zu­stellen; meistens muss eine Kompen­sa­ti­ons­technik erlernt werden.

LRS

Lese-Recht-Schreibschwäche ist die Bezeich­nung für Schwä­chen beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Recht­schreiben, die weder auf eine Beein­träch­ti­gung der geistigen Entwick­lung noch auf unzuläng­li­chen Unter­richt zurück­zu­führen sind.

Ursache

multi­fak­to­riell: geneti­sche Veran­la­gung, Störungen infolge von psych­ia­tri­schen Erkran­kungen, Defizite in der phono­lo­gi­schen Bewusst­heit (meint die Fähig­keit, die lautliche Struktur von Wörtern der Schrift­sprache zu erkennen und diese korrekt einzu­setzen), visuelle und/oder auditive Wahrnehmungsdefizite.

Therapie

Verbes­se­rung der phono­lo­gi­schen Bewusst­heit und der Wahrneh­mungs­de­fi­zite. Gezieltes Lese‑, Schreib- und Recht­schreib­trai­ning sollen dazu führen, dass das Kind sich in seinen schuli­schen Leistungen verbes­sern kann.

Poltern

Überstürztes und überhas­tetes Sprechen, gekenn­zeichnet durch Verschlu­cken von ganzen Wörtern, Lauten und beson­ders Endsilben, was oft eine undeut­liche Aussprache zur Folge hat; häufig sind parallel eine monotone Sprech­me­lodie, Rhyth­mus­stö­rungen, Unmusi­ka­lität und Wortfin­dungs­stö­rungen feststellbar.

Ursache

Erbliche Einflüsse, angebo­rene Sprach­schwäche, frühkind­liche Hirnschäden; wird auch durch Hyper­ak­ti­vität und Konzen­tra­ti­ons­schwä­chen begünstigt.

Therapie

inten­sives Wahrneh­mungs­trai­ning und Konzen­tra­tion auf die Sprach- und Sprech­pro­duk­tion, Reduk­tion des Sprech­tempos, Besse­rung des Sprech­ab­laufes und der Artiku­la­tion über gezielte Steuerungsvorgänge.

SES

Sprach­ent­wick­lungs­stö­rung; sie betrifft die kindliche Sprach­ent­wick­lung und kann in den Modali­täten Aussprache (s.a. “Dyslalie), Sprach­ver­ständnis, Wortschatz und/oder Grammatik gestört sein. Der Rückstand zur normalen SE beträgt mindes­tens ein halbes Jahr oder mehr. Zeitliche physio­lo­gi­sche Verzö­ge­rung, die in abseh­barer Zeit aufge­holt werden kann, nennt man SEV / Sprachentwicklungsverzögerung.

Ursache

familiärer Sprach­schwä­chetyp, periphere oder zentrale Hörstö­rungen, Verhal­tens­stö­rungen (sozial-emotionaler Aspekt, …), Erbschäden, frühkind­liche Hirnschäden, Bilingualismus/Zweisprachigkeit.

Therapie

Ziel ist die Verbes­se­rung der Aussprache und des Sprach­ver­ständ­nisses, die Erwei­te­rung des passiven und aktiven Wortschatzes und das Erlernen gramma­ti­scher Regeln in der Spontansprache.

Aphasie

zentrale Sprach­stö­rung; tritt in der Regel erst im Erwach­se­nen­alter auf; alle sprach­li­chen Modali­täten (Sprach­ver­ständnis, Wortfin­dung, Artiku­la­tion, Wortschatz, Satzbau, Lesen, Schreiben) können gestört sein.

Ursache

entsteht durch hirnor­ga­ni­sche Schäden, z.B. nach Schlag­an­fall, nach Blutungen im Gehirn, nach Traumata, bei Tumoren, bei fortschrei­tenden Erkran­kungen wie Alzheimer.

Therapie

Die Therapie ist unter­teilt in Akutphase, Stabi­li­sie­rungs­phase und chroni­sche Phase. Das Ziel ist es, die gestörten sprach­li­chen Fähig­keiten zu stimu­lieren und wieder­her­zu­stellen oder bei Bedarf Ersatz­stra­te­gien zu entwi­ckeln. Häufig kommen auch techni­sche Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel zum Einsatz.

 

Aphonie

Stimm­lo­sig­keit

Ursache

als akutes Symptom bei Erkäl­tungen, meist bei länger dauernden oder schwer­wie­genden psychi­schen Belas­tungen (Husten und Räuspern möglich) oder selten bei beidsei­tigen Stimm­band­läh­mungen bzw. gutar­tigen Tumoren.

Therapie

Stimm­pro­vo­ka­tion durch den Arzt und den Logopäden, Entspannungs- und Resonanz­übungen, bei psychi­scher Ursache auch beglei­tende Gesprächstherapie.

Auditive
Wahrnehmungsstörung

Die zentrale Verar­bei­tung von Hörein­drü­cken ist gestört, Mittel- und Innenohr sind dabei intakt. Es kann u.a. das Verstehen von Sprache im Umgebungs­lärm, die Merkfä­hig­keit für Hörein­drücke oder die Fähig­keit, einzelne Sprach­laute erkennen zu können, beein­träch­tigt sein.

Ursache

Mögliche Ursachen können frühkind­liche Hirnschä­di­gungen, Entwick­lungs­stö­rungen oder chroni­sche Mittel­ohr­ent­zün­dungen sein.

Therapie

Die beein­träch­tigten Teilfunk­tionen der auditiven Wahrneh­mung werden über gezielte Hörübungen geför­dert, bzw. bei Bedarf Kompen­sa­ti­ons­stra­te­gien mit den Patienten entwickelt.

Dysarthrie/
Dysathrophonie

Störung des Sprechens und/oder der Stimme; betroffen sind die Artiku­la­tion, die Prosodie, die Stimme und die Atmung. Gestört ist die Inner­va­tion, Ansteue­rung und Koordi­na­tion der Sprech­or­gane und deren Muskelgruppen.

Ursache

Kann durch Hirnhaut­ent­zün­dung, Tumore, Schlag­an­fall entstehen.

Therapie

Der Funkti­ons­kreis Artikulation-Stimme-Atmung soll verbes­sert oder norma­li­siert werden. Bei Bedarf werden techni­sche Hilfs­mittel einge­setzt, um die Kommu­ni­ka­tion zu erreichen.

 

Dyslalie

Sprach- oder Sprech­stö­rung, d.h. die Aussprache gelingt nicht in angemes­sener Weise: Einzelne Laute, z. B. /t/, /r/ oder Lautver­bin­dungen, z. B.: /tr/, /schl/ können nicht korrekt gebildet werden. Auch die Unter­schei­dung von sehr ähnli­chen Wörtern gelingt nicht; z. B. von /Tanne-Wanne-Kanne/.

Ursache

Unter­schied­liche Teilleis­tungen sind betroffen, d.h. funktio­nelle, motori­sche oder organi­sche Ursachen sind möglich. Auch psycho­gene Aspekte, Einfluss erbli­cher Faktoren und fehler­hafte bzw. mangelnde sprach­liche Anregung kommen als Ursache in Frage.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, dass das Kind lernt, die noch falsch gespro­chenen Laute zu unter­scheiden, sie korrekt zu bilden und diese in seine Spont­an­sprache zu übernehmen.

Dysphagie

Schluck­stö­rung, d.h. der Schluckakt ist in einer oder mehreren Phasen gestört; macht sich bemerkbar durch häufiges Husten, Verschlu­cken oder auch durch stimm­liche Veränderungen.

 

Ursache

funktio­nale Ursachen wie nach einer Tumor­ent­fer­nung im Kopf-Hals-Bereich; neuro­lo­gi­sche Ursachen wie Schlag­an­fall, Blutungen im Gehirn, MS o.ä.;

Therapie

Verbes­se­rung oder Norma­li­sie­rung des Schluck­aktes, um die orale Ernäh­rung wieder­her­zu­stellen; meistens muss eine Kompen­sa­ti­ons­technik erlernt werden.

Dysphonie/
Stimmstörung

Stimm­stö­rung, durch zu hohe oder zu geringe Spannung im Bereich der Kehlkopf­mus­ku­latur; stark behauchte oder raue Stimm­ge­bung; die Stimme ist nur wenig belastbar.

Ursache

Stimm­über­las­tung, vor allem bei Berufs­spre­chern (Lehre­rInnen, Erzie­he­rInnen), unöko­no­mi­scher Gebrauch der Sprech‑, Ruf- oder Singstimme; selten bei einsei­tigen Stimm­band­läh­mungen oder anderen organi­schen Befunden.

Therapie

Entspannungs- und Atemübungen, Erlernen eines ökono­mi­schen Stimmgebrauchs.

Laryngektomie/
LE

Komplette Entfer­nung des Kehlkopfes; teilweise verbunden mit einer “Neck-Disection”, d.h. die Lymph­knoten im Hals und auch Muskel­teile werden mit entfernt.

Ursache

Nach Tumoren bei Krebserkrankung.

Therapie

Der Patient muss eine Ersatz­sprache lernen, da nach einer Kehlkopf­ent­fer­nung keine normale Stimme mehr möglich ist. Es gibt eine körper­liche Ersatz­stimme, den sog. “Ructus” auch “Rülps­stimme” genannt und eine techni­sche Ersatz­stimme mittels Servox-Gerät. Wenn der Patient eine dieser zwei Methoden erlernt, ist eine verbale Kommu­ni­ka­tion wieder möglich. Manchmal ist auch das Schlu­cken beein­träch­tigt. (siehe Dysphagie)

LRS

Lese-Recht-Schreibschwäche ist die Bezeich­nung für Schwä­chen beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Recht­schreiben, die weder auf eine Beein­träch­ti­gung der geistigen Entwick­lung noch auf unzuläng­li­chen Unter­richt zurück­zu­führen sind.

Ursache

multi­fak­to­riell: geneti­sche Veran­la­gung, Störungen infolge von psych­ia­tri­schen Erkran­kungen, Defizite in der phono­lo­gi­schen Bewusst­heit (meint die Fähig­keit, die lautliche Struktur von Wörtern der Schrift­sprache zu erkennen und diese korrekt einzu­setzen), visuelle und/oder auditive Wahrnehmungsdefizite.

Therapie

Verbes­se­rung der phono­lo­gi­schen Bewusst­heit und der Wahrneh­mungs­de­fi­zite. Gezieltes Lese‑, Schreib- und Recht­schreib­trai­ning sollen dazu führen, dass das Kind sich in seinen schuli­schen Leistungen verbes­sern kann.

MFS

Myofunk­tio­nelle Störung, d.h. ein Ungleich­ge­wicht der Musku­latur im Mund- und Gesichts­be­reich führt zu einem abwei­chenden Schluck­muster (z.B. Hervor­treten der Zunge beim Schlu­cken). Tritt oft in Kombi­na­tion mit Lispeln auf.

Ursache

Schwäche der Musku­latur durch z.B. einsei­tige Ernäh­rung, längeren Schnul­lerge­brauch, behin­derte Nasen­at­mung (“Polypen”), allge­meine motori­sche Verzö­ge­rung oder auch Zahnfehlstellungen.

Therapie

Sensi­bi­li­sie­rung und Kräfti­gung der mundmo­to­ri­schen Musku­latur, Erlernen des korrekten Schluckmusters.

Mutationsfistelstimme

Stimm­stö­rung; meist bei männli­chen Jugend­li­chen in der Pubertät; trotz Wachstum des Kehlkopfs bleibt die Stimme hoch, die Stimme klingt angespannt und ist nicht belastbar.

Ursache

unklar, mögli­cher­weise Funkti­ons­stö­rung der Hormon­re­zep­toren auf den Stimm­bän­dern, psychi­sche Kompo­nente beim Heranwachsen.

Therapie

logopä­disch: Entspannungs- und Atemübungen, Übungen zum Klang, manuelle Therapie (Bresgen-Handgriff); Therapie psycho­lo­gisch: Gesprächstherapie.

Parkinson / Morbus Parkinson

Morbis Parkonson ist eine Erkran­kung des zentralen Nerven­sys­tems, bei der dopamin­hal­tige Nerven­zellen im Gehirn absterben. Dopamin ist ein Boten­stoff, der für die Steue­rung von Bewegungen wichtig ist. Durch den Dopamin­mangel kommt es zu Bewegungs­armut, Muskel­steif­heit, Zittern und Stand­un­si­cher­heit. Die Erkran­kung ist nicht heilbar, aber behan­delbar. Die Symptome und der Verlauf können indivi­duell unter­schied­lich sein.

Ursache

Auch wenn die Ursache von Parkinson durch Dopamin­mangel wissen­schaft­lich erwiesen ist, kann die Suche nach dem genauen Auslöser ungeklärt bleiben. In diesem Fall spricht man bei der Parkin­son­er­kran­kung von einer ungeklärten Ursache oder einem Idiopa­thi­schen Parkinson Syndrom (IPS). In diesen Fällen sterben die Gehirn­zellen ab, ohne dass sich ein klar erkenn­barer Grund finden lässt.

Therapie

Die einzige Möglich­keit zur Verbes­se­rung der Sprech­stö­rungen bei Parkinson ist die Sprech­the­rapie. 89% der Parkin­son­pa­ti­enten entwi­ckeln im Verlauf der Erkran­kung Probleme beim Sprechen. Diese bestehen aus einer leisen und heiseren Stimme, verwa­schenen Aussprache und einer monotonen Sprech­weise. Genau hier setzt LSVT LOUD an. Es gibt einen standar­di­sierten Behand­lungs­plan, der 4 Behand­lungs­ein­heiten pro Woche in 4 aufein­an­der­fol­genden Wochen vorsieht. Die Einzel­sit­zungen dauern jeweils 60 Minuten. Das Ziel von LSVT LOUD ist die Steige­rung der Sprech­laut­stärke. Im Verlauf der Therapie werden die Kommu­ni­ka­ti­ons­ziele indivi­duell angepasst.
LSVT LOUD kann an die jewei­ligen Bedürf­nisse des Patienten angepasst oder erwei­tert werden, unabhängig vom Schwe­re­grad der Erkran­kung. Weltweit gibt es über 16.000 zerti­fi­zierte LSVT LOUD-Therapeut*innen in 69 Ländern.

Poltern

Überstürztes und überhas­tetes Sprechen, gekenn­zeichnet durch Verschlu­cken von ganzen Wörtern, Lauten und beson­ders Endsilben, was oft eine undeut­liche Aussprache zur Folge hat; häufig sind parallel eine monotone Sprech­me­lodie, Rhyth­mus­stö­rungen, Unmusi­ka­lität und Wortfin­dungs­stö­rungen feststellbar.

Ursache

Erbliche Einflüsse, angebo­rene Sprach­schwäche, frühkind­liche Hirnschäden; wird auch durch Hyper­ak­ti­vität und Konzen­tra­ti­ons­schwä­chen begünstigt.

Therapie

inten­sives Wahrneh­mungs­trai­ning und Konzen­tra­tion auf die Sprach- und Sprech­pro­duk­tion, Reduk­tion des Sprech­tempos, Besse­rung des Sprech­ab­laufes und der Artiku­la­tion über gezielte Steuerungsvorgänge.

Rhinophonie

Näseln, also eine Störung des Stimm­klanges und/oder der Artiku­la­tion durch fehler­hafte Nasen­at­mung beim Sprechen. Bei offenem Näseln tritt zu viel, beim geschlos­senen Näseln zu wenig Luft aus der Nase aus. Die Verständ­lich­keit kann unter­schied­lich stark beein­träch­tigt sein.

Ursache

funktio­nelle Fehlhal­tungen, zu schwache Musku­latur des Gaumen­se­gels, Veren­gungen im Nasen-Rachenraum, Gaumenspalten.

Therapie

Die richtige Lenkung des Luftstromes bei der Ausat­mung wird unter anderem über Artiku­la­ti­ons­übungen sowie Sensi­bi­li­sie­rung und Kräfti­gung der mundmo­to­ri­schen Musku­latur angestrebt.

SEB

Sprach­ent­wick­lungs­be­hin­de­rung, neben einer Sprach­stö­rung oft kombi­niert mit geistiger und körper­li­cher Behinderung.

Ursache

entsteht durch Hirnschä­di­gung vor / während / nach der Geburt, z.B durch Sauer­stoff­mangel, Blutungen, geneti­sche Anomalien.

Therapie

siehe SES; neben logopä­di­scher Therapie oft auch KG und Ergothe­rapie notwendig; im Klein­kind­alter ist Frühför­de­rung, später meistens Sonder­schul­be­such erforderlich.

SES

Sprach­ent­wick­lungs­stö­rung; sie betrifft die kindliche Sprach­ent­wick­lung und kann in den Modali­täten Aussprache (s.a. “Dyslalie), Sprach­ver­ständnis, Wortschatz und/oder Grammatik gestört sein. Der Rückstand zur normalen SE beträgt mindes­tens ein halbes Jahr oder mehr. Zeitliche physio­lo­gi­sche Verzö­ge­rung, die in abseh­barer Zeit aufge­holt werden kann, nennt man SEV / Sprachentwicklungsverzögerung.

Ursache

familiärer Sprach­schwä­chetyp, periphere oder zentrale Hörstö­rungen, Verhal­tens­stö­rungen (sozial-emotionaler Aspekt, …), Erbschäden, frühkind­liche Hirnschäden, Bilingualismus/Zweisprachigkeit.

Therapie

Ziel ist die Verbes­se­rung der Aussprache und des Sprach­ver­ständ­nisses, die Erwei­te­rung des passiven und aktiven Wortschatzes und das Erlernen gramma­ti­scher Regeln in der Spontansprache.

Sprechapraxie

die Fähig­keit, Sprech­be­we­gungen räumlich und zeitlich zu planen ist gestört; die “Sprech-Programme” sind beein­träch­tigt ohne eine Schwäche oder Störung der betei­ligten Muskeln und Sprech­or­gane. Häufig treten Suchbe­we­gungen beim Sprechen auf.

Ursache

hirnor­ga­ni­sche Schädi­gungen, z. B. Schlaganfall;

Therapie

Durch bestimmte Reize sollen die automa­ti­sierten Sprech­pro­gramme verbes­sert oder norma­li­siert werden. Bei Bedarf werden techni­sche Hilfs­mittel einge­setzt, um die Kommu­ni­ka­tion zu erreichen.

Stottern

Störung des Redeflusses; es treten Wieder­ho­lungen von Lauten und Silben, Dehnungen von Lauten und/oder Blockaden auf, häufig verbunden mit auffäl­ligen Bewegungen der Mimik und Körper­mo­torik sowie emotio­nalen Begleit­erschei­nungen (Angst, Wut, Scham).

Ursache

ist bis heute nicht eindeutig erforscht. Man nimmt an, dass verschie­dene Umstände das Stottern auslösen und aufrecht­erhalten; in jedem Fall ist die Sprech­mo­torik betroffen.

Therapie

Es ist keine Standard­the­rapie möglich aufgrund der unter­schied­li­chen Ursachen und Symptome. Mögliche Thera­pie­ziele sind die Förde­rung flüssigen Sprechens, Aufbau von Kontroll­re­ak­tionen, mit denen Stotter­sym­ptome abgeschwächt oder beendet werden können, Abbau von Angst- und Vermeideverhalten.

Kontakt

Öffnungszeiten

Mo bis Do: 8  bis 17  Uhr
Fr: 8  bis 15 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Anfahrt

Mit dem Bus:
Linie 154, HS Dammann­straße
Mit der Bahn:
Linie 109, HS Wörthstraße

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfa­chen Überblick darüber, was mit Ihren perso­nen­be­zo­genen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Perso­nen­be­zo­gene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persön­lich identi­fi­ziert werden können. Ausführ­liche Infor­ma­tionen zum Thema Daten­schutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufge­führten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Daten­ver­ar­bei­tung auf dieser Website erfolgt durch den Website­be­treiber. Dessen Kontakt­daten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z.B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontakt­for­mular eingeben.

Andere Daten werden automa­tisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem techni­sche Daten (z.B. Inter­net­browser, Betriebs­system oder Uhrzeit des Seiten­auf­rufs). Die Erfas­sung dieser Daten erfolgt automa­tisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehler­freie Bereit­stel­lung der Website zu gewähr­leisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzer­ver­hal­tens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jeder­zeit das Recht unent­gelt­lich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespei­cherten perso­nen­be­zo­genen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berich­ti­gung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Daten­schutz können Sie sich jeder­zeit unter der im Impressum angege­benen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwer­de­recht bei der zustän­digen Aufsichts­be­hörde zu.

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persön­li­chen Daten sehr ernst. Wir behan­deln Ihre perso­nen­be­zo­genen Daten vertrau­lich und entspre­chend der gesetz­li­chen Daten­schutz­vor­schriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschie­dene perso­nen­be­zo­gene Daten erhoben. Perso­nen­be­zo­gene Daten sind Daten, mit denen Sie persön­lich identi­fi­ziert werden können. Die vorlie­gende Daten­schutz­er­klä­rung erläu­tert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläu­tert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Daten­über­tra­gung im Internet (z.B. bei der Kommu­ni­ka­tion per E‑Mail) Sicher­heits­lü­cken aufweisen kann. Ein lücken­loser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verant­wort­liche Stelle für die Daten­ver­ar­bei­tung auf dieser Website ist:

Praxis für Logopädie Katja Vollkopf
Dammann­straße 59
45138 Essen

Telefon: 0201 / 81 52 683
E‑Mail: info@logo-vollkopf.de

Der Daten­schutz­be­auf­tragte der Praxis ist
Markus Wildschütz
Dammann­straße 59
45138 Essen
Tel. 0176 / 78 20 49 49

Verant­wort­liche Stelle ist die natür­liche oder juris­ti­sche Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verar­bei­tung von perso­nen­be­zo­genen Daten (z.B. Namen, E‑Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gänge sind nur mit Ihrer ausdrück­li­chen Einwil­li­gung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwil­li­gung jeder­zeit wider­rufen. Dazu reicht eine formlose Mittei­lung per E‑Mail an uns. Die Recht­mä­ßig­keit der bis zum Widerruf erfolgten Daten­ver­ar­bei­tung bleibt vom Widerruf unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle daten­schutz­recht­li­cher Verstöße steht dem Betrof­fenen ein Beschwer­de­recht bei der zustän­digen Aufsichts­be­hörde zu. Zustän­dige Aufsichts­be­hörde in daten­schutz­recht­li­chen Fragen ist der Landes­da­ten­schutz­be­auf­tragte des Bundes­landes, in dem unser Unter­nehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Daten­schutz­be­auf­tragten sowie deren Kontakt­daten können folgendem Link entnommen werden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grund­lage Ihrer Einwil­li­gung oder in Erfül­lung eines Vertrags automa­ti­siert verar­beiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschi­nen­les­baren Format aushän­digen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertra­gung der Daten an einen anderen Verant­wort­li­chen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicher­heits­gründen und zum Schutz der Übertra­gung vertrau­li­cher Inhalte, wie zum Beispiel Bestel­lungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seiten­be­treiber senden, eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüs­selte Verbin­dung erkennen Sie daran, dass die Adress­zeile des Browsers von “http://” auf “https://” wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermit­teln, nicht von Dritten mitge­lesen werden.

Auskunft, Sperrung, Löschung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetz­li­chen Bestim­mungen jeder­zeit das Recht auf unent­gelt­liche Auskunft über Ihre gespei­cherten perso­nen­be­zo­genen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Daten­ver­ar­bei­tung und ggf. ein Recht auf Berich­ti­gung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema perso­nen­be­zo­gene Daten können Sie sich jeder­zeit unter der im Impressum angege­benen Adresse an uns wenden.

3. Datenerfassung auf unserer Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automa­tisch Infor­ma­tionen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automa­tisch an uns übermit­telt. Dies sind:

Browsertyp und Browser­ver­sion
verwen­detes Betriebs­system
Referrer URL
Hostname des zugrei­fenden Rechners
Uhrzeit der Server­an­frage
IP-Adresse
Eine Zusam­men­füh­rung dieser Daten mit anderen Daten­quellen wird nicht vorgenommen.

Grund­lage für die Daten­ver­ar­bei­tung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, der die Verar­bei­tung von Daten zur Erfül­lung eines Vertrags oder vorver­trag­li­cher Maßnahmen gestattet.